50 Shades of Baumarkt

Foto: 123rf
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Diese Geschichte ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet! Sadisten und Masochisten aufgepasst! Wir haben SM-DIY für euch. Alle Gerätschaften zum Selberbasteln. Die Utensilien bekommt man im Bauhaus. Damit könnt ihr die 50 Grautöne auf der Streckbank anschauen. Kinostart ist am 9. 2. Bis dahin sollte alles beisammen sein.


Schweizer Käse. Plastikfolie ist leicht zu erwerben, kostet nicht viel und ist umso effektiver. Den nackten Partner damit einwickeln. Atmen sollte er noch können, damit der Spaß kein schnelles Ende findet. Augen bei Lust verbinden - das gilt auch für alle folgenden Aktivitäten. Jetzt drückt man mit dem Finger jene Stellen ein, die man küssen oder berühren will. Stich für Stich tastet man sich nach unten. Bis zum Höhe- bzw. Tiefpunkt.

Fesselspiel. Kabelbinder sind die neuen Handschellen. Sie sind radikaler, widerstandsfähiger und variierbarer. Ob klassisch ans Bett gebunden, an einen Stuhl oder alternativ an ein Geländer. Das Gefühl des sadistischen Entführers kommt ganz von alleine auf.

Alleskönner. Das Panzertape. Das Ding für alles. Auch fürs Schlafzimmer geeignet. Egal ob man etwas zukleben oder ankleben will. Ob man es schnell abziehen oder umwickeln will. Ob auf Haut, Bett, Holz oder Wand. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und es dient als Grundlage für das nächste S&M-Gerät.

Ansporn. Was bei einem waschechten Verfechter des Sadomasochismus nicht fehlen darf, ist die Peitsche. Die ist gar nicht so billig, deshalb wird sie selbst geklebt. Dazu braucht es einen Holzstab, das genannte Panzertape und je nach Wunsch Schnüre, Seile oder Zweige. Der Anhang wird mit dem Tape an das Holz montiert. Am besten den ganzen "Griff" umwickeln, damit es handlicher ist und man sich keine Schiefer einzieht (falls nicht geschliffen).

Geerdet. Jetzt wird es dirty. Wer es schon immer richtig schmutzig treiben wollte, kauft sich am besten einen Sack Erde. Den verstreut man auf einer Folie oder im Garten. Mit etwas Wasser bespritzen, um es schön schlammig zu haben, und los geht's. Den Partner einreiben, sich selber drin suhlen, sich gemeinsam herumwälzen. Je versauter, desto besser. Und unter der Dusche kann es gleich weitergehen.

 Nippeltwist. Jetzt geht es den Nippeln an den Kragen. Dafür kann man im Bauhaus diverse Zangen oder Klammern erwerben. Sie sind wohl härter als das Plastik-Spielzeug aus dem Sexshop, aber das ist ja der Sinn von S&M. Alternativ auch an anderen Körperstellen anzubringen.

Holzdildo. Das Schöne am Bauhaus ist die große Auswahl. Womit die Kreativität nach jeder Regalreihe weiter angeregt wird. Vor den Besenstilen, diesen langen Stöcken ist es klar: die kann man überall reinstecken. Und sie sind auf jeden Fall nicht zu kurz.

Streckbank. Handwerker aufgepasst. Alle, die ein bisschen mehr Zeit und Engagement in ihr Spielzeug für Erwachsene stecken wollen, kommen jetzt auf ihre Kosten. Ein paar Holzbretter anei-nandergenagelt. Ein paar Seile gespannt. Ein ergiebiger Partner, der Lust auf Schmerzen hat. Und jetzt alle genannten Gerätschaften durchtesten. Dazu passt das Lied von Rammstein: Ich tu Dir weh!

Geheimversteck. Wer nicht mehr weiß, wohin mit den ganzen Dingen, kann sich ein kleines Häuschen im Garten errichten. Oder ein Baumhaus - Kinder verboten. Für versaute Paare ist ein Rückzugsort, an dem man sich austoben kann, sicherlich beziehungsfördernd.

Lustschaukel. Wer sagt, dass nur Kinder Spaß am Schaukeln haben dürfen? Mittlerweile haben auch die Eltern die Lust darin gefunden. Wer keine Nullachtfünfzehn-Sexschaukel kaufen möchte, kann sich selber eine basteln. Alles, was man dazu braucht, findet sich im Bauhaus. Bevor man sie aufhängt, sollte man testen, ob die Decke die Lasten aushält.

Sex-Käfig. Auch hier ist wieder der Handwerker in uns gefragt. Wer gerne Domina spielt, kann den Partner hinter Gitterstäbe sperren. Ob Holz- oder Metallstäbe beruht auf der eigenen Geschicklichkeit bzw. den Strapazen, die sie aushalten sollen. Türchen nicht vergessen.

Spieglein, Spieglein ... an der Wand oder an der Decke oder am Kasten. Zum Abschluss, ist der Erwerb eines Spiegels zu empfehlen. So können Masochist und Sadist beobachten, was mit ihnen passiert bzw. sich am eigenen Spiegelbild ergötzen.

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