Der weihnachtliche Kniefall vor dem Islam

Foto: Beigestellt
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Gerade in der Vorweihnachtszeit liebt der Österreicher seine Bräuche - Martinsumzug, Christkindlmärkte, Nikolo und Krampus sowie natürlich das Christkind selbst. Diese lieben Traditionen wollen linke, meinungsdiktierende Kreise ändern, um sich als tolerante Gutmenschen vor dem Islam und der Welt zu profilieren. Doch die Mehrheit der Österreicher will da nicht mitspielen - alles roger? natürlich auch nicht.


Text: Roland Hofbauer

 Für eine Riesenaufregung sorgte die Gestaltung des Christkindlmarktes in Wien-Favoriten. Dort gibt es nämlich in diesem Jahr nicht einmal mehr einen Wintermarkt, sondern eine Art Winterbasar mit kaum vorhandener Weihnachtsbeleuchtung, und mit Beduinenzelten statt der traditionellen Holzhütten.

Hauptverantwortlich für diese meist als Frechheit empfundene Aktion soll Alan Kesin sein, seines Zeichens SPÖ-Funktionär, Kommerzialrat, Gastronom und Lebensmittelhändler. Er ist nicht nur für den Christkindlmarkt auf der Favoritenstraße, sondern auch für jenen vor der Mariahilfer Kirche und vor allem den berühmten am Rathausplatz zuständig. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins profil verzeichnete der von ihm geführte "Verein zur Förderung des Marktgewerbes" 2015 Nettoerlöse von beachtlichen 1,67 Millionen Euro - in erster Linie durch die Vermietung der vereinseigenen Verkaufshütten.

Der muslimische Geschäftsmann und ehemalige SPÖ-Bezirksrat hält zwar viel vom Geldverdienen, aber offensichtlich sehr wenig von österreichischen Traditionen. Das zeigt sich auch in der furchtbaren Optik des Favoritener Winterbasars. Dementsprechend hagelte es dazu Kommentare in den sozialen Netzwerken wie diese: "Eine Beduinenzeltstadt aus Plastik", "Wo sind wir denn hier? In der Türkei?", "Man kann doch unsere Traditionen nicht so mit Füßen treten", "Man muss diesen Markt einfach boykottieren, das dürfen wir uns nicht gefallen lassen!"

 Schwere Vorwürfe

Wie uns ein Standbetreiber aus Favoriten versichert, ist Akan Kesin auch der Staatsanwaltschaft kein Unbekannter. Demnach soll Kesin bereits 2010 angezeigt worden sein: "Da wurden Marktstandler gezwungen, Wahlkartenanträge blanko zu unterschreiben und diese Herrn Kesin auszuhändigen. Wer sich weigerte, dem drohte man mit dem Platzverlust auf den Märkten. Einen Standplatz gab es nur bei der Wahl der richtigen Partei, also der SPÖ. Selbstverständlich wurde der Anzeige nie nachgegangen, da war zu viel roter Druck dahinter", so der Standbetreiber, der anonym bleiben möchte. Kesin, für den die Unschuldsvermutung gilt, gab auf Anfrage von alles roger? keine Stellungnahme ab.

Abgesehen von diesen Anschuldigungen ist es mehr als fragwürdig, warum ein Moslem die Verantwortung für traditionelle christliche Weihnachtsmärkte bekommt.

 Winter statt Weihnachten

Bereits in den vergangenen Jahren wurden von Deutschland ausgehend viele Christkindl- oder Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt. In vielen Kindergärten in Nordrhein-Westfalen (NRW) wird St. Martin bereits jahrelang verleugnet. Schon 2010 berichtete der staatliche Fernsehsender WDR, wie Kindergartenkinder in Bochum zwar rund um den 11. November mit Laternen spazierengehen, vom Heiligen Martin aber nichts erfahren. Alles, um die muslimischen Mitbürger ja nicht vor den Kopf zu stoßen. Doch Initiator dieser Aktionen sind meist nicht Moslems selber, sondern gehorsam vorauseilende linke Politiker: So verlangte 2013 der damalige Vorsitzende der Linkspartei in NRW, Rüdiger Sagel, Sankt-Martins-Feiern in ein "Sonne-Mond-und-Sterne-Fest" umzubenennen. Laut Berichten passierte das beispielsweise in Solingen. Aus verblendeter Selbstaufgabe möchten Politiker wie Martin Schulz (SPD) auch gerne sämtliche christlichen Symbole aus allen öffentlichen Gebäuden entfernen - was vielfach auch gelungen ist.

Den Ursprung hatte dieses unglaublich dumme Gedankengut in Berlin Kreuzberg, dem Sitz der linksextremen Politik. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis auch die österreichische selbsternannte Politelite unter Rot/Grün diesen Schwachsinn aufgeschnappt und übernommen hat. Nun gibt es auch die Wintermärkte in Österreich. Zum Beispiel den Wintermarkt am Pfarrplatz in Linz, oder den Wintermarkt am Riesenradplatz in Wien. Der Betreiber des "Wintermarktes" in Linz erklärt auf der Internetseite zur Namensgebung: "Wir beanspruchen für unseren Markt keinen religiösen Hintergrund (Weihnachts-, Christkindl- oder Adventmarkt). Das bedeutet auch, dass wir ohne Krampusse, Nikoläuse etc. auskommen möchten. Den Dezember haben wir wegen der Tradition, sich zu Weihnachten zu beschenken, gewählt." Ob es so etwas vor zehn Jahren gegeben hätte, darf bezweifelt werden.

 "Darf den Mund nicht aufmachen"

Hinter vorgehaltener Hand spricht selbst eine SPÖ-Politikerin aus Oberösterreich gegenüber alles roger? Klartext über diese Causa: "Natürlich sind die Beweggründe vorwiegend, um unsere muslimischen Mitbürger nicht zu beleidigen oder vor den Kopf zu stoßen. Genau aus denselben Gründen gibt es in vielen Schulen und Kindergärten kein Schweinefleisch mehr und auch der Nikolo darf nicht mehr kommen, vom Krampus brauchen wir gar nicht mehr zu sprechen. Eigentlich ist es ein Wahnsinn, aber man darf ja nicht den Mund aufmachen, sonst ist man sofort im rechten Eck. Aber es denken mittlerweile viele nicht mehr so tolerant, dennoch hat noch immer die linkslinke Elite das Sagen."

 Nikoloverbot ist keine Erfindung

Jedes Jahr machen viele Eltern darauf aufmerksam, dass es in immer weniger Schulen und Kindergärten Nikolofeste gibt. Und jedes Jahr beharrt die SPÖ darauf, dass dies eine reine Erfindung der FPÖ wäre. Dem ist aber definitiv nicht so, denn die rot-grüne Regierung in Wien hat über Jahre darauf hingearbeitet, immer mehr Weihnachtstraditionen aus den Bildungsstätten verschwinden zu lassen. Verschwinden ließ die Wiener Stadtregierung übrigens auch die Tatsache, dass der fünfthäufigste Vorname von Neugeborenen in Wien Mohammed ist. So weit zur Behauptung, es gäbe keine Islamisierung in Österreich.

alles roger? sprach mit einer Erzieherin aus einem Kindergarten im 19. Bezirk, wo der Nikolaus ausgesperrt bleibt, um die religiösen Gefühle von 13 muslimischen Kindern beziehungsweise deren Eltern nicht zu verletzen: "Wir begründen es nach außen mit dem Argument, dass Kinder eher Angst vorm Nikolo haben und das traumatisch für die Kleinen sein könnte. Das ist natürlich Schwachsinn. Bei uns kamen neben dem Nikolo noch fünf Krampusse mit, und weder ich habe, noch hat irgendjemand, den ich kenne, deswegen ein Trauma. Wir werden hier ganz gezielt angehalten, keine christlichen Traditionen beizubehalten oder zu fördern. Auch gibt es keine Adventgedichte mehr, sondern nur mehr Herbstgedichte. Wahrscheinlich bekommen die Kinder davon auch ein Trauma."

So wird auch gleich in einem Aufwaschen aus vielen Kindergärten und Schulen das Schweinefleisch verbannt, natürlich nur weil Hühnerfleisch viel gesünder ist, aber das nur als Detail am Rande. Wir fassen zusammen: Der Nikolo ist zu angst­einflößend, aber zum "amerikanischen" Halloween kann man Monsterverkleidungen aller Art basteln und die Kleinen im Kindergarten auch als Zombies schminken. Klingt logisch, klingt nach Grün.

 Kniefall rund ums Jahr

Die schleichende Islamisierung findet im Prinzip über das ganze Jahr verteilt statt. Einen muslimischen Aufreger nach dem anderen liefert der Rewe-Konzern. Zuerst gab es Halal-Fleisch beim Merkur, danach kam die Werbung mit der Frau mit Kopftuch von Bipa und von Penny kursierte ein Bild mit Schoko-Zipfelmännchen, die eindeutig Weihnachtsmänner sind. alles roger? ging den einzelnen Punkten nach und kontaktierte die Firmen.

 An Bipa stellten wir folgende Fragen:

1. Was hat ihre Marketingabteilung bewegt, solch eine Werbekampagne zu starten?

2. Ist ein Kopftuch nicht ein Zeichen für die Unterdrückung der Frauen?

3. Soll so eine Kampagne mehr muslimische Kundinnen ansprechen?

4. Wie geht Bipa/Rewe mit der energischen Kritik (vorwiegend von österreichischen Frauen) in den sozialen Netzwerken um?

 Die Antwort von Bipa:

"Bipa möchte mit der neuen Kampagne ein positives Lebensgefühl vermitteln. ... Bipa hat nun das Thema Vielfältigkeit zu einem der Themen der neuesten Kampagne gemacht und sich von verschiedenen Lebensrealitäten - quer durch die österreichische Gesellschaft - inspirieren lassen, um die Vielfältigkeit der Kundinnen und Kunden darzustellen. Bipa hat sich bewusst für authentische Persönlichkeiten als Testimonials entschieden, die vermeintliche Gegensätze in sich vereinen und gleichzeitig die Vielfältigkeit der Kundinnen von Bipa darstellen. Bipa bezieht keinesfalls religiös oder politisch Stellung, sondern möchte zeigen, dass Bipa ein Ort für alle ist - unabhängig vom kulturellen Hintergrund."

 Unterschied zu Deutschland

Zwar finden wir es nett, dass Bipa uns zurückgeschrieben hat, leider aber nur einen anscheinend vorgedruckten Brief mit viel Blablabla. Keine unserer Fragen wurde beantwortet. Penny hingegen verzichtete auf ein solches Wischiwaschi-Gebrabbel und anwortete uns wesentlich professioneller sowie konkret: "Bei den Schokolade-Zipfelmännchen handelt es sich um Artikel von Penny Deutschland. Bei Penny Österreich, einem unabhängigen Unternehmen, führen wir nur traditionelle Schokolade-Nikoläuse, -Krampusse sowie Weihnachtsmänner." Nun wissen wir, dass nur in Deutschland die Weihnachtsmänner nun Zipfelmänner heißen, aber warum und wieso bleibt verwunderlich. Ob dieser Schwachsinn auch nach Österreich schwappt, bleibt abzuwarten.

 Grüne wollen Christbaumverbot

Auch der nächste Trend könnte von Deutschland aus den Weg zu uns finden. In den meisten größeren Städten ist es bereits lange Tradition: Vor dem Rathaus steht jedes Jahr ein festlich beleuchteter Christbaum. Was in Wien und anderen Städten selbstverständlich ist, könnte in Düsseldorf abgeschafft werden. Dies forderten zumindest die Grünen.

Fraktionschef Norbert Czerwinski sprach im Vorjahr von einem "unzeitgemäßen Ritual", von dem man sich nun trennen sollte. Der Partei, die als Teil der Ampel-Koalition auch in der Stadtregierung sitzt, geht es offiziell darum, dass man keine toten Bäume schmücken sollte. Gemeinsam mit der Bürger-Initiative "Baumschutzgruppe Düsseldorf" macht man sich nun dafür stark, dass man stattdessen einen lebendigen Baum am Rheinufer schmücken sollte. Die wahren Gründe sollen aber laut vielen deutschen Medien die vielen muslimischen Mitbürger sein, die sich an den Bäumen stören. Dies wird zwar von keinem Politiker bestätigt, aber wenn so wie in Düsseldorf oder Berlin jeder vierte Einwohner Moslem ist, ist diese Annahme naheliegend.

 Menschenfreund und Nazi

Fakt ist, dass wir um unsere christlichen Traditionen kämpfen und der schleichenden Islamisierung Einhalt gebieten müssen. Gerne schwingen die linken Gutmenschen die Nazikeule, wenn man auf unsere Traditionen pocht, doch dafür hat der Politiker und Autor Thilo Sarrazin in einer Talk-Show die passenden Worte gefunden: "Wer die Traditionen von indigenen Völkern unbedingt erhalten will, ist ein Menschenfreund. Wer seine eigenen erhalten möchte, ist ein Nazi." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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