Die 7 Gesetze des Erfolgs

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Die Natur macht es uns vor. Sie entwickelt sich stetig weiter. Und erfindet sich dabei immer wieder neu. So kam es zur Evolution. Die Prinzipien des Wachstums macht sich der Mensch nun zunutze. Und lernt daran, was es braucht, um erfolgreich etwas aufzubauen. Ob das eine Karriere, ein Unternehmen oder das eigene Leben ist. 

Text: Lauren Seywald

1. Konzentration
Der Fokus liegt auf dem Wesentlichen. Das heißt keine Energieverschwendung für Nebensächliches. Am Beispiel der Blume ist erkennbar, was das bedeutet. Sie bricht zwischen Steinen hervor. Denn wer sich konzentriert, der wächst. Das heißt für den Menschen: Prioritäten setzen. Und zwar nicht zehn oder zwanzig, nein eine. Eine Aktivität, die man an einem Tag erledigen will. Und die zieht man durch. Egal was kommt. Egal welche Ablenkungen am Weg liegen. Einfaches Beispiel: eine Vokabel einer fremden Sprache lernen. Einen Euro in die Sparbüchse werfen. Einen Liegestütz am Tag machen. Die Aktivität kann individuell ausgewählt werden, je nach Ziel. Die wiederholt man nun jeden Tag. Ohne Ausnahme. Die ersten hundert Tage sind dabei die schwersten. Durchhalten ist angesagt. Nach tausend Tagen hat man es laut Geffroy geschafft. Dann ist die Aktivität zur Gewohnheit geworden. Eine Aktivität, regelmäßig ausgeführt, kann Erstaunliches bewirken. Tausend fremdsprachige Wörter gelernt. Tausend Euro im Sparschwein. Tausend Liegestütze. Man stelle sich vor, wenn die Aktivität ausgebaut wird. Dann kann man Schritt für Schritt Steine durchbrechen. Wie die Blume, die einfach nur an das Tageslicht wollte.

2. Keiner gewinnt alleine
Man sieht es in der Natur. Kein Tier, keine Pflanze lebt für sich alleine. Pflanzen leben in Symbiosen. Viele Tiere im Rudel. Und auch der Mensch ist ein soziales Wesen. Auch wenn in der heutigen Welt gerne die Einzelkämpfer hervorgehoben werden. Doch keiner kommt alleine durch. Bei der Durchquerung Amerikas, als man begann von der Ostküste in den Westen aufzubrechen, kamen nur wenige durch. Als erstes waren die jungen, starken Männer dran. Die probierten alleine durchzukommen. Doch das Ziel erreichten die Familien. Die Gruppen. Beziehungen sind der Schlüssel zum Erfolg.

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3. Der Minimumfaktor
Die Natur wächst an Problemen. Tag für Tag arbeitet sie daran, besser zu werden. Genauer steckt sie dort ihre Energie hinein, wo der größte Bedarf ist. Umgekehrt gesagt, wo der größte Mangel herrscht. Als unsere Vorfahren von den Bäumen auf den Boden kamen, gab es ein Problem: die Sicht. Sich auf allen vieren inmitten der hohen Grashalme der Savanne zu bewegen, war unvorteilhaft. Die Situation führte zum aufrechten Gang. Im Leben, in der Wirtschaft heißt es heute, diese Mängel zu erkennen. Wo gibt es Lücken in unserem Umfeld, die gestopft gehören. Steve Jobs war darin Experte. Er wusste vor allen anderen, dass Smartphones einmal unser Leben einnehmen. Er hat den Markt revolutioniert mit seinem evolutionären Denken. Erkennen, was jemand braucht, bevor es andere sehen.

4. Konstante Strategie
Hat man seine Aktivität gefunden, heißt es durchhalten. Und sich regelmäßig vor Augen führen, was hat man erreicht und wo will man hin. Man stellt sich Fragen. Was will man in zehn Jahren erreicht haben? Wer will man sein? Mit welchen Menschen will man Kontakt haben? All diese Dinge gehören behirnt. Am besten durch Aufschreiben oder mit Bildern visualisiert. Und dann beginnt es wieder bei dem einzelnen Tag und der einzelnen Aktivität. Dabei gilt es den Ist-Zustand permanent mit dem Soll-Zustand zu vergleichen. Um bei Abweichungen etwas ändern zu können. Damit die Blüten am Ende auch am richtigen Fleckchen sprießen.

5. Sog statt Druck
Vielleicht hat man es schon einmal erlebt. Wer mit viel Druck etwas erreichen will, schafft es meistens nicht. Außerdem kostet es Kraft und Energie. Und wenn man selber nicht bereit dafür ist, wird man das Ziel nicht erreichen. Denn zu Beginn braucht es einen selbst. Es gilt das Gesetz der Anziehung. Wie ein Magnet zieht man entweder Positives oder Negatives an. Nicht nur Personen, wie es in der positiven Psychologie heißt, sondern auch ein glückliches Leben. Eine positive Person hat gute Freunde, gute Erlebnisse. Und als Ergebnis ein gutes Leben. Umgekehrt geht es leider genauso. Deshalb muss man sich fragen, was zieht man in seinem Leben an. Wie schaut das Umfeld aus? Gefällt es nicht, muss man sich fragen, warum. Und bei sich selber anfangen. Denn man kann keinen ändern, außer sich selbst.

6. Hilfe geben
Wer einmal mit beiden Beinen im Leben steht, der darf sein Glück an andere weitergeben. Symbiosen eingehen. Ein Geben und Nehmen. Darauf basiert eine jede Beziehung. In der Natur wie in unserer Gesellschaft. Wer nur gibt, wird bald nichts mehr haben. Und wer nur nimmt, wird bald nichts mehr bekommen. Man muss ein Gleichgewicht schaffen. Und dabei analysieren, was die andere Person braucht. Einmal durch die Augen des anderen sehen. Dann erkennt man das eigene Tun und weiß, was man geben muss.

7. Die Kairos-Chance
Hat man all diese Dinge eingehalten, heißt es noch Chancen erkennen. Kairos ist laut griechischer Mythologie der Gott der "Gunst des Augenblicks". Das heißt, Erfolg im Leben hat jener, der die Gelegenheit am Schopf packt. Wie der Löwe, der auf der Jagd sofort die Antilope fängt, die stolpert. Man muss sich für das Leben sensibilisieren. Dadurch kann man Weichenstellungen erkennen. Eine Person, eine Situation, eine Sekunde kann entscheidend sein. Aber nur, wenn man es zulässt. Wenn man dem Glück eine Chance gibt.

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