Die Horden im Norden

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Der Norden Europas, dessen Staaten liberal regiert wurden und in denen ein hoher Lebensstandard herrschte, wurde von der Flüchtlingswelle erfasst. Asylanten hatten es auf die Sozialsysteme abgesehen; dort gab es noch mehr zu holen als in Österreich oder Deutschland. Eine Bestandsaufnahme über die Entwicklung in Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und den Niederlanden.


Text: Helmut Neuhold

Multikultichaos in Schweden

"Was ist los in Schweden?", fragte eine angesehene Tageszeitung des Landes. Man sei sehr besorgt. Was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, was sich seit Beginn der Asylanten-Invasion im einstigen Sozialparadies abspielt. Hatte sich die Anzahl der Vergewaltigungen schwedischer Frauen durch "Schutzsuchende" vor allem aus arabischen Ländern explosionsartig vermehrt, so setzte die Ermordung einer Flüchtlingshelferin einen weiteren Akzent der Eskalation. Immerhin hat Schweden im Vergleich zu den anderen Ländern der EU die meisten Flüchtlinge aufgenommen. Dazu der Historiker Lars Trägardh: "Die Linke hat das nationale Element von Schweden aus ihrem Denken verbannt, weil sie Schweden als eine große moralische Instanz sehen wollte."

Der schwedische Wohlfahrtsstaat, der lange Zeit in Österreich als großes Vorbild galt, hat seine besten Tage hinter sich. Die Zeiten des legendären Ministerpräsidenten Olof Palme, 1986 ermordet, sind längst vorbei. Es gibt allerdings starke Strömungen, die bereit sind, den Kampf gegen den nationalen Untergang aufzunehmen. Unter dem Eindruck des stärker werdenden Widerstands schwedischer Patrioten hat die rot-grüne Regierung viel von ihrer einstigen Willkommenspolitik zurückgenommen. Aufnahmebestimmungen wurden verschärft und auch die Abschiebung von kriminellen Asylwerbern ist kein Tabuthema mehr. Wie überall besinnt man sich zunehmend gewisser Probleme wie dem "unbegleiteten Minderjährigen", die einen großen Anteil an der Vergewaltigungs- und Kriminalitätsstatistik stellen, zumal sich die Täter bei genauerer Betrachtung als Mittdreißiger entpuppen.

Inzwischen gibt es in Schweden laut vorsichtiger Schätzung mindestens 100.000 sogenannte Flüchtlinge, die kein Asyl bekommen haben. Ob sich die derzeitige Regierung traut, diese abzuschieben - und wenn ja, wohin? Offensichtlich lässt man die Abgelehnten weiterhin in Asyleinrichtungen wohnen und gibt ihnen auf Kosten der Allgemeinheit Geld. Die Linken haben - wie bei uns - aus gehabtem Schaden nichts gelernt und ziehen in Schweden ihre gutmenschlich-moralische Willkommenspolitik gegen das eigene Volk durch.

Ein Vorfall im Oktober 2016 sorgte weltweit für Fassungslosigkeit. Sechs Asylwerber vergewaltigten als Gruppe eine junge schwedische Rollstuhlfahrerin. Wie auch bei uns üblich, setzte die schwedische Justiz die Täter bald auf freien Fuß. In Schweden ist es verboten, bei solchen Fällen über die Herkunft der Täter zu berichten. Überhaupt sind die dortigen Medien noch viel mehr auf Totschweigen und Vertuschung eingestellt als bei uns. Insbesondere bei der Vielzahl an Vergewaltigungen.

Man hat in Schweden auf den Begriff Integration gesetzt, ohne der Bevölkerung zu sagen, dass letztlich sie es ist, die sich an die Sitten und Gebräuche der "Neubürger" anpassen muss. Linke und bürgerliche Sozialutopisten wollten die "Schutzsuchenden" als Fachkräfte in den Arbeitsmarkt integrieren. Alle Versuche erwiesen sich als Rohrkrepierer. In großem Maße wurden dabei kritische Zeitgenossen als Rechtsradikale und Ausländerfeinde hingestellt. Das kennt man hinlänglich auch bei uns. Letztlich nahmen von 163.000 offiziellen Asylsuchenden in Schweden etwa 500 einen Job an, worüber sogar das staatliche Fernsehen berichtete.

Dann das nächste Schock-Video. Es zeigte einen Clip, bei dem eine Gruppe junger Afghanen in Uppsala einen 15-Jährigen anal penetrierte und alles filmte, um es im Internet zu veröffentlichen. Einer der Vergewaltiger war erst kurz in Freiheit, nachdem er davor einen anderen Mann niedergestochen hatte. Vonseiten der guten Menschen gab es zu dem Vorfall keinen Kommentar.

 

No-Go in den Niederlanden

Das "kosmopolitische" Holland mit seiner kolonialen Vergangenheit hatte schon vor der großen Flüchtlingswelle seit 2015 mit massiven Pro-blemen durch mohammedanische "Neubürger" zu kämpfen. In einigen Städten entstanden sogenannte No-go-Areas, in die sich die niederländische Urbevölkerung oder Touristen nicht mehr hineinwagen durften, ohne Leib und Leben zu riskieren. Auch die Polizei wollte dort nicht mehr patrouillieren.

Die lange geübte Tugend des Wegschauens durch die niederländischen Politiker führte zu Zuständen wie jenen in dem Den Haager Stadtteil Schildeswijk, das als "hauptsächlich von Muslimen geprägt" oder als "Schariaviertel" bezeichnet wird. Hier hat die Polizei nicht mehr viel zu sagen. Die ausufernde Kriminalität und die immer wieder ausbrechenden Unruhen werden inzwischen von einer moslemischen Selbstverwaltung, die auch als "Kalifat" bezeichnet wird, im Zaume gehalten. Die Salafisten haben das Sagen.

Da die jugendlichen Gewalttäter inzwischen keinerlei Respekt mehr vor der Polizei haben, tritt eine so genannte Schariapolizei in Aktion, die sich auch um die Einhaltung des Ramadan kümmert. Während man den verbliebenen "Weißen" nahelegt, sich »bald mal zu verpissen", werden nun auch die in dem Stadtteil befindlichen Hindus durch marokkanische Banden terrorisiert mit dem Endzweck, alle Andersgläubigen aus dem "Kalifat" zu vertreiben.

 Zoff in Dänemark

"Die Jugendlichen müssen sich den dänischen Gesetzen anpassen - dies gilt auch gegenüber dem anderen Geschlecht. Es gibt auch Strafen für minderjährige Dänen." (Trine Bramsen von den dänischen Sozialdemokraten)

Dänemark, das ein Durchzugsland ins schwedische Sozialparadies darstellt, gab sich in letzter Zeit politisch konsequenter, was die Asylantenproblematik betrifft. Das hängt mit den Wahlerfolgen patriotischer politischer Gruppierungen zusammen. Passkontrollen an der schwedisch-dänischen Grenze sind die Folge, auch die Verhängung von Ausgangssperren für sogenannte minderjährige Flüchtlinge. Außerdem war die Aktion, den Schutzsuchenden Bargeld und Wertgegenstände abzunehmen, ehe man ihnen die vom dänischen Steuerzahler finanzierten Hilfsgelder zuteilwerden lässt, eine sinnvolle Maßnahme.

Trotzdem hat Dänemark massive Probleme mit den Zuwanderern. So sind nur 25 Prozent der Flüchtlinge, die zwischen 2000 und 2003 ins Land kamen, in einem Arbeitsverhältnis. Was bedeutet, dass 75 Prozent von der Sozialhilfe leben. Gruppenvergewaltigungen und andere Straftaten passieren immer wieder.

In dänischen Medien werden alle Bemühungen zur Integration der Flüchtlinge als vergeblich bezeichnet. So durften vergangenes Jahr einem syrischen Flüchtling, der mit drei Frauen und 20 Kindern angereist kam und sich weigerte, etwas anderes als Arabisch zu sprechen, die entsprechend großzügigen staatlichen Unterstützungszahlungen nicht verweigert werden.

 Der Vorzeigewohlfahrtsstaat Norwegen

Das reiche Norwegen kann sich einiges leisten, viel mehr noch als vergleichbare Länder. Und das macht es für die traumatisierten Schutzsuchenden besonders attraktiv. Allerdings haben die Norweger im Gegensatz zu ihren schwedischen Nachbarn mehr Instinkt und Konsequenz, was den Umgang mit dem Problem betrifft. Man hat früh damit begonnen, Zäune gegen unerwünschte Einwanderer zu bauen, und in Richtung Abschiebungen ist man weiter als andere Länder.

Da auch in Norwegen die abgelehnten "Flüchtlinge" spurlos zu verschwinden drohen, plant man nun den Einsatz von elektronischen Fußfesseln. Das soll sich auf alle kriminellen Asylanten beziehen. Dazu sagte die Integrationsministerin: "Das soll für die gelten, die sich weigern, aus Norwegen auszureisen, obwohl die Behörden ihnen das vorgeschrieben haben. Eine andere Gruppe sind Asylwerber, die kriminelle Wiederholungstäter sind, die wir aber nicht in ihre Heimatländer zurückschicken können, weil diese sich weigern, sie aufzunehmen. Darüber hinaus haben wir die Gruppe von Personen, deren Identität wir nicht kennen, wo die Polizei vielleicht wegen des Terrorismus besorgt ist." Das kann in gewisser Weise als Vorbild für Österreich dienen.

 

Die Finnen gewinnen

Im September 2015 stellte der finnische Ministerpräsident Juha Sipilä seinen Zweitwohnsitz zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. Einige Zeit galt Finnland als Land der Träume für Asylanten. Es gab schnelles Asyl, viele Jobs und großzügig Geld vom Staat. Was dazu führte, dass die Zahl der Schutzsuchenden in die Höhe schnellte. Bald merkten die Neuankömmlinge, dass es dort doch nicht so paradiesisch war.

Die finnische Wirtschaft lief und läuft nicht so rosig, das Klima war vielen Wüstenkindern nicht sonnig genug und recht rasch regte sich handfester Widerstand gegen die Zuwanderer. Die Finnen sind ein kerniges Volk.

Fazit: Während in Schweden etwa 16 Prozent der Bevölkerung im (vorwiegend muselmanischen) Ausland geboren wurden, waren es in Finnland bislang nur sechs Prozent. So beklagte sich schon 2016 ein deutsches Magazin: "Kälte, die Dunkelheit und die feindselige Stimmung in der Bevölkerung haben Tausende Asylwerber dazu bewegt, Finnland wieder zu verlassen. Trotz der schwierigen Lage in ihren Herkunftsländern wollen die Flüchtlinge zurück in die Heimat."

 

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