Eine Demokratie ohne freie Medien ist eine Diktatur

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Vor nicht allzu langer Zeit waren die Verhältnisse klar geregelt. Auf der einen Seite war der Adel, auf der anderen das Volk. Auch die Aufgaben waren klar verteilt: Das Volk hatte zu gehorchen und den Adel mit allem zu versorgen, was er sich wünschte.


Lugar-Presse - Kolumne von Robert Lugar


Nur wenige haben dieses System damals infrage gestellt und den Bürgern war vollkommen klar, dass sie nichts zu sagen hatten und lediglich funktionieren mussten.

Wer jetzt glaubt, dass diese Zeiten überwunden sind, der irrt! Die Demokratie, in der wir leben, ist eine Scheindemokratie, da immer noch die Mehrheit der Bevölkerung für die Elite arbeitet. Dass dieser Umstand nicht allgemein bekannt ist, liegt daran, dass die Medien von jenen beherrscht werden, die das Volk lediglich als Mittel zum Zweck sehen. Ein Volk, das durch permanente und gezielte Fehlinformation und Manipulation gefügig gemacht wird, funktioniert nach den Vorgaben der Mächtigen.

Erst durch das Aufkommen der neuen Medien bekommen viele eine Ahnung davon, was in unserer Welt tatsächlich passiert. Während die einen immer reicher und mächtiger werden, fehlt den anderen trotz aufrichtigen und permanenten Bemühens die Lebensgrundlage. Auch der Mittelstand löst sich zusehends auf. Wer die Diskussion über Fake-News mitverfolgt hat, kann sich gut vorstellen, warum die von den Machthabern gesteuerten Medien unabhängige Informationen unterdrücken wollen.

Die Bürger hätten eigentlich das Sagen im Staate, weil wir in einer Demokratie leben. Aber durch die ständige Manipulation durch die Medien wird diese Macht nicht genutzt. Bei Wahlen stimmen viele Bürger gegen ihre eigenen Interessen, weil sie manipuliert werden. Das hilft der Regierung, an der Macht zu bleiben - und die Medien profitieren davon.

Praktisch jeder, der als Neuling in den Journalismus einsteigt, will unabhängig berichten und gnadenlos aufdecken. Die Realität sieht leider meist ganz anders aus: Manche Zeitungen gehören auf Umwegen einer Partei, andere sind auf regelmäßige Inserate angewiesen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat nach vielen Jahren des Proporzes immer noch ein deutliches Naheverhältnis zu regierenden Parteien.

 

Besonders deutlich wurde die politische Einflussnahme auf Medien - allen voran auf den ORF - zu der Zeit, als die Flüchtlingslawine besonders massiv unser Land überrollte: Es gab ausschließlich positive Berichte. Man wollte "die Bevölkerung nicht verunsichern". Jetzt, Monate später, nachdem die Euphorie abgeklungen ist, wird zumindest in den Printmedien auch über die Schattenseiten von "Refugees welcome" berichtet; zumeist in Verbindung mit Gewaltdelikten. Die Bürger wurden manipuliert, dass sich die Balken gebogen haben.

Trotz aller Fake-News-Warnungen ist es daher ganz besonders wichtig, dass der Social-Media-Bereich unangetastet bleibt. Denn hier finden sich ungefilterte Informationen, hier ist der Einfluss der Mächtigen gebrochen. Interessierte Bürger können sich ungehindert informieren, weil Nachrichten nicht unterdrückt werden können. Aus deren Vielfalt kann die eigene Meinung gebildet werden.

Bürger brauchen unverfälschte Informationen. Dann können sie weise und zu ihrem eigenen Wohl entscheiden.

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