Gegen Trump: Revolution in Schweinderlrosa

Foto: Getty Images
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Der US-Milliardär und Heuschreckenspekulant George Soros will wieder eine Revolution. Hatte er sich für die Ukraine die Farbe Orange ausgesucht, so soll in den USA der neue Präsident Trump mit rosa Demos gestürzt werden. Wer ist stärker? Miss Piggy oder Donald?


Text: Klaus Faißner

Sie gehen auf die Straße. Immer wieder und rund um den Globus. Zuerst unmittelbar nach der Wahl von Donald Trump im November 2016, dann einen Tag nach dessen Angelobung in Washington im Jänner und kurz darauf im Februar wegen Einreiseverboten für Moslems. "Unabhängig" wären die Organisatoren zustande gekommen und "spontan" die Demos - weltweit wohlgemerkt. Es gibt auch ein Erkennungsmerkmal: Selbst gestrickte Hauben, ganz in rosa mit zwei Ohren. Ein Schelm, wer dabei an ein anderes Tier als eine Katze denkt. Dabei nennt die Bewegung diese Hauben "pussy hat" sowohl in Anlehnung an "pussy-cat", die Miezekatze, als auch an die nette englische Bezeichnung für das weibliche Geschlechtsteil.

Doch wie so oft berichteten die Medien irreführend. Die Organisatoren des Frauenmarsches auf Washington (Women's march on Washington) gleich nach der Angelobung Trumps am 20. Jänner waren nicht unabhängig, sondern wurden von 403 Gruppen finanziert, wie die New York Times aufdeckte - die nie große Sympathien für Trump hegte. Mindestens 56 davon stehen in enger Beziehung zu George Soros. Da ist er also wieder, der Milliardär und Hedgefondsmanager, der eine Farbenrevolution nach der anderen finanziert. Orange waren sie in der Ukraine 2004 und 2014, die das Land letztlich in einen blutigen Bürgerkrieg stürzten, grün im Iran und nun also rosa.

Gesponsertes Netzwerk

Schon seit Längerem sponsert Soros jene Gruppen großzügig, die nun weiterhin in der Anti-Trump-Allianz stehen: Die vorgebliche Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch konnte sich über 100 Millionen Dollar von ihm freuen, die Pro-Abtreibungsorganisation Planned Parenthood über 21 Millionen und der Nationale Verband zur Förderung der Farbigen (NAACP) über rund sieben Millionen Dollar. Human Rights Watch fiel in der Vergangenheit mehrmals dadurch auf, US-Kriegspropaganda zu verbreiten, etwa in Syrien.

Wenige Tage nach Clintons Wahlniederlage traf sich Soros als Gründer der Democracy Alliance mit anderen Hedgefonds-Managern im Mandarin Oriental Hotel in Washington, um einen Schlachtplan gegen Trump auszuarbeiten. "Aktien-Guru erklärt Trump den Krieg", titelte die Bild-Zeitung. Soros tritt mit seinen Organisationen wie den Open Society Foundations oder MoveOn.org offiziell für eine offene Gesellschaft ein. In Wahrheit geht es ihm und seinen Auftraggebern - hier wird immer wieder die Familie Rothschild genannt - um die Abschaffung der traditionellen Familie sowie der Nationalstaaten und einheitlichen Völker. Nicht zufällig steht er auch maßgeblich hinter der Asylanteninvasion, wie die Autorin Friederike Beck in ihrem Buch Die Migranten-Agenda aufdeckte - alles roger? berichtete.

 Doch Soros war nicht nur sauer, weil Trump anscheinend seine globalistischen Pläne durchkreuzen könnte, sondern auch, weil er viel Geld verloren hatte. Für Hillary Clinton und diverse demokratische Kongresskandidaten hatte er im Wahlkampf 25 Millionen Dollar ausgegeben. Zusätzlich hatte er im Falle eines Wahlsieges von Trump auf stark fallende Börsenkurse gewettet. Die Kurse aber stiegen und Soros verlor rund eine Milliarde Dollar, wie das Wall Street Journal berichtete.

 

Gewalttätige Demonstrationen

Gleich nach der US-Wahl am 8. November hatte es tagelang in mehreren Städten heftige Kundgebungen gegen Trump gegeben: Er wurde teilweise als Hitler dargestellt, als Faschisten-Schwein bezeichnet, Hakenkreuze waren zu sehen und er wurde am Galgen dargestellt. In mehreren Städten kam es zu schweren Ausschreitungen durch Trump-Gegner: In Portland schlugen sie die Scheiben von Polizeiautos oder Geschäften ein, in Oak-land bewarfen sie Polizisten mit Molotow-Cocktails sowie Flaschen und in Los Angeles wurden 185 Personen festgenommen. Von Anfang an beteiligten sich Prominente wie Madonna oder Scarlett Johansson an den Demonstrationen, die im Wahlkampf fast ausschließlich Hillary Clinton unterstützt hatten. "Ich war sehr stolz, dass so viele Leute erschienen sind, weil seine Präsidentschaft gerade jetzt bekämpft werden muss ", erklärte generell der Filmemacher Michael Moore, der in New York auf die Straße ging.

 Manche Ausschreitungen ließen Erinnerungen an die Unruhen in der Stadt Ferguson im US-Bundesstaat Missouri von Herbst 2014 wach werden. Damals war es zu wochenlangen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen meist Dunkelhäutigen und der Polizei gekommen. Allein im Jahr der Unruhen hatte Soros insgesamt 33 Millionen Dollar an Bürgerverbände und Nichtregierungsorganisationen in Ferguson überwiesen, wie die Washington Times berichtete.

 "Einmalig in der Geschichte"

Offensichtlich dienten gezielte Falschmeldungen über Trump dazu, an dessen Image zu kratzen. So erklärten User eines sozialen Netzwerks namens 4Chan, Falsch-Dokumente mit angeblichen früheren Sex-Eskapaden Trumps in Russland in Umlauf gesetzt zu haben. Der US-Nachrichtensender CNN und andere große westlichen Medien waren darauf hereingefallen. Trump rächte sich, indem er bei einer Pressekonferenz knapp vor der Wahl einen CNN-Reporter vor aller Welt keine Frage stellen ließ und seinen Sender als Verbreiter von "Fake News" bezeichnete. Der russische Präsident Wladimir Putin verurteilte die Vorfälle scharf: "Dass solche Methoden überhaupt gegen einen gewählten Präsidenten der USA verwendet werden, ist bisher einmalig in der Geschichte." Es gehe darum, die Legitimität des gewählten Präsidenten Trump zu untergraben und diesen bei der Erfüllung von Wahlversprechen zu behindern. "Es entsteht der Eindruck, dass sie, nachdem sie in Kiew geübt haben, nun bei sich in Washington einen Maidan organisieren wollen." Zur Erinnerung: Die gewaltsamen Demonstrationen in Kiew am Maidan-Platz endeten in einem blutigen Massaker mit über hundert Toten, führten zum Putsch gegen den gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch und schließlich zu einem blutigen Bürgerkrieg im Osten der Ukraine mit Tausenden Toten.

 Warum man diese Fakten in den heimischen Hauptstrommedien kaum hört? Vielleicht auch deshalb, weil Soros den Zusammenschluss von aktuell rund 460 Medienkanälen aus aller Welt zum Project Syndicate massiv sponserte. Beteiligte österreichische Medien sind unter anderem Der Standard, Die Presse und der Börsen-Kurier.

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