Wir brauchen Zuwanderung, weil uns sonst die Arbeitskräfte ausgehen!

Foto: beigestellt
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alles roger?-Kolumne von Robert Lugar


Mit solchen Behauptungen wie im Titel werden uns die unkontrollierten Zuwanderungsströme schmackhaft gemacht. Vielen leuchtet dieses Argument auch ein, da die Geburtenrate in den vergangenen Jahrzehnten gesunken ist und wir daher in den nächsten Jahren weniger Arbeitskräfte zur Verfügung haben werden. Bei genauerer Betrachtung ist es zwar richtig, dass wir ohne Zuwanderung weniger Arbeitskräfte haben werden - aber wir werden auch weniger benötigen. Denn durch die fortschreitende Digitalisierung und Rationalisierung werden in der heimischen Wirtschaft auch immer weniger Arbeitskräfte gebraucht. Somit würde der Rückgang der Arbeitskräfte optimal mit dem Rückgang der freien Stellen zusammenpassen.

Da aber eine schrumpfende Bevölkerung negative Auswirkungen auf die Einnahmen des Staates und somit auf die Schuldenrückzahlung hat, versucht die Regierung, mit allen möglichen Kunstgriffen die Einwohnerzahl über Zuwanderung weiter wachsen zu lassen. "Bevölkerungswachstum für alle Zeit" ist diese Zauberformel, die über Inflation immer mehr Geld in die Kassen des Staates spült.

Eine schrumpfende Einwohnerzahl würde automatisch Deflation bedeuten, also dass die Waren billiger werden, die Mieten sinken und die Menschen sich wieder mehr leisten können. Das würde aber auch bedeuten, dass der Staat endlich lernen muss, mit seinem Geld auszukommen und sich nicht jedes Jahr neu zu verschulden.

 Da die Regierung kein Interesse hat, sich selbst einzuschränken, wird alles getan, um für permanentes Bevölkerungswachstum zu sorgen - auch, wenn dadurch langfristig großer Schaden bei der österreichischen Bevölkerung angerichtet wird.

Die aktuelle Migrationswelle hat sehr wenig mit Flucht vor Krieg zu tun. In Afghanistan sind kriegerische Auseinandersetzungen auf ganz wenige, sehr kleine Gebiete begrenzt. Noch dazu gibt es in Afghanistan überwiegend sichere Gebiete, in denen man Schutz suchen könnte.


Die sogenannten Flüchtlinge kommen in der Hoffnung auf ein besseres Leben zu uns. Einen tatsächlichen Asylgrund hat praktisch niemand dieser Migranten. Das weiß selbstverständlich auch unsere Regierung. Weil man aber ca. 30.000 bis 50.000 Menschen jedes Jahr ins Land holen will - um die Bevölkerung immer weiter wachsen zu lassen - werden die meisten auch ohne Asylgrund im Land geduldet. Mit jedem Afghanen, der ohne Grund hier in Österreich bleiben darf, macht sich mindestens ein weiterer Afghane auf den Weg nach Österreich.

Die Regierung ist zu feige, sich vor die Bevölkerung hinzustellen und die Wahrheit über ihre Beweggründe zuzugeben. Vielmehr werden die Menschenrechte, unsere humanitären Verpflichtungen und allerlei Sonstiges ins Treffen geführt. Kenner der Materie wissen, dass all diese Argumente nur vorgeschoben sind. Weder die Genfer Flüchtlingskonvention noch sonst irgendeine völkerrechtliche Vereinbarung verpflichtet uns dazu, die Migrantenströme aufzunehmen und zu versorgen. Auch die Regierung weiß das natürlich, versucht aber die Bevölkerung zu manipulieren, um ihre Ziele zu erreichen.

 Das Ziel der Regierung, das Bevölkerungswachstum auch in den nächsten Jahrzehnten hoch zu halten, steht im krassen Widerspruch zu den Interessen der Österreicher, die mit den negativen Auswirkungen belastet werden.

 Es wird Zeit für eine Regierung, die den Mut hat, ihre wahren Beweggründe offen anzusprechen, und die im Interesse der eigenen Bevölkerung die richtigen Entscheidungen trifft.

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