Wie viel Umweltschutz verträgt die Welt?

Foto: beigestellt - Felix Baumgartner
Foto: beigestellt - Felix Baumgartner

Es war einmal ... eine Klima-Kanzlerin, die meinte: Wir werden Wege finden, den deutschen Treibhausausstoß im Vergleich zu 1990 bis 2020 um 40 Prozent zu verringern. Das verspreche ich.


alles roger?-Kolumne von Felix Baumgartner

Das ist die gleiche Kanzlerin, die uns 2015 in der Flüchtlingskrise versprach:

"Wir schaffen das!"

Angela Merkel ist eine Kanzlerin, die gerne verspricht und widerspricht. Wenn's sein muss, auch sich selbst.

Im Jahre 2010 hatte sich Angela Merkel klar für eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke ausgesprochen. Nach dem Fukushima-Unfall in Japan machte die Kanzlerin dann die Kehrtwende. Es folgte der abrupte Ausstieg. Kein anderes Land der Erde folgte Deutschland danach auf diesem Weg. 

Die Merkel?sche (Energie)-Wende entwickelte sich zu einem Milliardengrab. Der frühere Umweltminister Peter Altmaier (CDU) taxierte die Gesamtkosten sogar einmal auf eine Billion Euro! 

Verlagerte Umweltverschmutzung

Es kommt noch schlimmer. Die klimapolitische Wirkung der deutschen Energiewende ist praktisch null. Keine einzige Tonne CO2 wird in Europa eingespart, denn die Gesamtmenge der Emissionen ist durch den europäischen Zertifikate-Handel gedeckelt. Was das eine Land nicht verbraucht, übernimmt das andere. 

Die deutschen Milliardensubventionen für angeblich grünen Strom führen nicht zu einer Verringerung, sondern zu einer Verlagerung der Emissionen.

Angela Merkel ist gelernte Physikerin und verlagert mit ihrer Umweltpolitik die Umweltverschmutzung von einem Teil der Erde zum anderen. Wenn es stimmt, dass man von Handlungen einzelner Menschen auf den Geisteszustand des Handelnden schließen kann, dann sollte ihr der Bundestag umgehend ein Berufsverbot erteilen.

Vielleicht sollte die Kanzlerin zur Abwechslung bei ihren zahlreichen Besuchen auf Energiekonferenzen nicht nach ihrer Eröffnungsrede das Weite suchen, sondern den dort vortragenden Technikern einmal zuhören.

Dann wüsste sie, dass:

> Die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.

> Sie und ihr Kabinett auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.

> Es eine völlige Illusion ist, wenn sie glaubt, wir könnten gleichzeitig aus Kernkraft und Kohle aussteigen. 

> Und dass, wenn man Deutschland überdachen könnte, Deutschland aufgrund seiner Umweltpolitik ein Irrenhaus wäre.

Hier ein paar unwiderlegbare Fakten, Frau Merkel:

Es gibt zurzeit ca. 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland. Windkraft ist unerschöpflich, der Platz für neue Rotoren leider nicht. Windkraftanlagen konzentrieren sich bislang vor allem auf windreiche Standorte in Küstennähe. Da jedoch Abstandsgebote eingehalten werden müssen, werden geeignete Flächen irgendwann Mangelware werden. Deshalb öffnen Politiker in vielen Bundesländern geschlossene Waldgebiete für den Ausbau von Windrädern.

Das führt zwangsläufig zum Streit zwischen Natur- und Artenschützern auf der einen und Klimaschützern auf der anderen Seite. Naturschutz gegen Klimaschutz, was für eine Ironie.

Deutschland - Land der Schildbürgerstreiche

Hier werden riesige Windparks in der Nordsee gebaut, die dann aufgrund fehlender Infrastruktur jahrelang nicht ans Netz gehen. Damit die Windräder aber nicht durch Standschäden kaputt gehen, werden diese mit riesigen Dieselmotoren künstlich angetrieben.

Das ist ungefähr so, als ob ich in ein Flugzeug steige und hoffe, dass die Landebahn fertig gebaut ist, wenn ich mit meinem Flugzeug landen muss. Noch schlimmer ist es bei der durch die Regierung befeuerten Dieselhysterie, um das Elektroauto zu forcieren. Jeder Autofahrer, der sich ein teures Dieselfahrzeug mühsam zusammengespart hat, ist heute, dank des Dieselfahrverbots in Großstädten, der Dumme. Danke Politik!

Elektroautos - umweltpolitische Katastrophe

Das Elektroauto hat keine flächendeckende Zukunft. Besonders nicht in unserer Peripherie, da sie im Winter nahezu die Hälfte ihrer Reichweite verlieren. Schuld ist vor allem die Heizung. Bei Kältetests des amerikanischen Automobilklubs AAA reduzierte sich die maximal mögliche Fahrdistanz bei minus sieben Grad Celsius um bis zu 41 Prozent, verglichen mit der Strecke, die bei 24 Grad zurückgelegt werden kann.

Außerdem ist das Elektroauto umweltpolitisch und auch wegen der dafür benötigten Rohstoffe eine Katastrophe. Die Zukunft liegt also in der konsequenten Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors, der Brennstoffzelle und des synthetischen Kraftstoffs.

Die größte Gefahr für unsere Umwelt ist ohnehin die Politik und ihre sogenannten Experten. Da wird jahrelang an einer Verordnung wegen angeblicher Giftstoffe für Babyschnuller-Ketten gearbeitet und gleichzeitig die quecksilberhaltige Sparlampe eingeführt.

Wie hat schon mein Großvater immer gesagt: Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden!

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