Die Zeichen stehen auf Sturm

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Europa verändert sein Gesicht. Zuwanderungspolitik, kaum gesicherte EU-Außengrenzen, unterschiedlichen Geburtenraten in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und die jüngsten Einwanderungswellen aus dem islamischen und afrikanischen Raum haben Deutschland, Österreich oder Schweden in Multikulti-Nationen verwandelt. Konflikte sind vorprogrammiert. Hoffnung besteht nur, wenn rasch möglichst viele Menschen aufwachen.


Text: Werner Reichel

So ist etwa in den Wiener Pflichtschulen mittlerweile der Islam die mit Abstand am stärkste vertretene Religion. Eines von vielen Beispielen. Die jungen europäischen Multikulti-Nationen stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Herausforderungen, die sich viele Menschen, die in den friedlich-harmlosen 1970er- und 1980er-Jahren groß geworden sind, nicht vorstellen können und auch nicht vorstellen wollen.

Als Heinz-Christian Strache im Oktober 2016 vor einem möglichen Bürgerkrieg in Österreich warnte, gingen die Wogen hoch. Eine Welle der Empörung schwappte durch die linken Parteien und Mainstreammedien. Von Panik- und Angstmache war die Rede. Keine zwei Jahre später, im April 2018, warnte Neos-Gründer Matthias Strolz ebenfalls vor einem Bürgerkrieg mitten in Europa - kurz danach trat er zurück. Die Empörung darüber fiel deutlich geringer aus. Das hat nicht nur damit zu tun, dass der Sager von Strolz - also von keinem "bösen Rechtspopulisten" - gekommen ist, sondern auch damit, dass sich die Lage in diesen eineinhalb Jahren dramatisch verändert hat und selbst im Mitte-Links-Lager sich langsam Unbehagen über diese Entwicklungen breitmacht. Kein Wunder, wer keine dicken ideologischen Bretter vor dem Kopf hat, kann die Warnzeichen nicht mehr ignorieren.

Importierte Gewalt

Beispiel Wiesbaden: Die 14-jährige Susanna wird eine ganze Nacht lang vergewaltigt, anschließend ermordet und ihre Leiche verscharrt. Nur dank alternativer Medien gelangt diese bestialische Tat groß an die Öffentlichkeit. Der inzwischen geständige Ali Bashar (es gilt die Unschuldsvermutung) aus dem Irak hatte im September 2016 mit seiner Familie in Hessen einen Asylantrag gestellt, der im Dezember 2016 abgelehnt wurde. Trotz dieser Entscheidung und trotz mehrerer verübter krimineller Delikte, wurde er nicht abgeschoben. Nach dem Mord reiste Bashar hingegen mit seiner Familie ungehindert in seine kurdische Heimat aus (von wo aus er wegen angeblicher Verfolgung nach Europa geflüchtet war). Dort wurde er von einer Eliteeinheit festgenommen.

Beispiel Ellwangen: In der Landeserstaufnahmestelle der baden-württembergischen Kleinstadt bedrohten rund 150 gewaltbereite Afrikaner mehrere Polizisten, um die Abschiebung eines Togolesen zu verhindern. Mit Erfolg. Die Männer schüchterten die Beamten dermaßen ein, dass sie den bereits in Handschellen abgeführten Afrikaner wieder freilassen mussten und die Flucht ergriffen. Der Rechtsstaat hat sich zurückgezogen. Erst nachdem der Vorfall bekannt wurde und einige nichtlinke Medien und Politiker dessen gesamte Tragweite begriffen, schritt die Polizei doch noch ein, um die deutschen Gesetze durchzusetzen. Da war die Milch längst vergossen. Es war eine weitere Macht- und Kraftprobe, die eindeutig zu Ungunsten des deutschen Rechtsstaates ausgegangen ist.

In den sozialen Medien regt sich Unmut. Immer mehr Bürger beklagen sich, dass der Staat nur noch bei Einheimischen Stärke zeigt, beim Steuergeldeintreiben, beim Schnellfahren oder bei der Meinungskontrolle, während er bei der Grenzüberwachung, importierter Kriminalität oder islamistischen Umtrieben längst kapituliert hat. Die sich in Schweden und Deutschland ausbreitenden No-go-Zonen sprechen eine deutliche Sprache.

Brutale Messerattacken

Dass in ganz Europa Messerattacken innerhalb von Monaten regelrecht explodiert sind, ist ein weiteres Warnsignal. Besonders dramatisch ist die Lage in London. Die britische Hauptstadt hat vor Kurzem erstmals seit dem Jahr 1800 (!) New York in der Mordstatistik überholt. Ein Großteil der Täter sind Jugendliche mit Migrationshintergrund. Auch in Österreich und Deutschland gehören blutige Messerattacken mittlerweile zum traurigen Alltag, wie der brutale Mord eines 16-jährigen Tschetschenen (es gilt die Unschuldsvermutung) an einem siebenjährigen Mädchen in Wien im Mai zeigte. Die linken Medien, die sich stets bemühen, alle negativen Auswirkungen und Folgeerscheinungen der unkontrollierten Massenzuwanderung aus dem afrikanisch/islamischen Raum zu unterdrücken, umzudeuten und zu relativieren, tun sich damit immer schwerer. Wenn Frauen Angst haben, in der Nacht alleine auf die Straße zu gehen, wenn Kinder in der Schule gemobbt werden, weil sie "Schweinefleischfresser" sind, dann können die Medien den Menschen erzählen was sie wollen, es verpufft. Die Zeiten, als man die Kollateralschäden der Multikulti-Politik noch medial zukleistern konnte, gehen zu Ende.

Sogar SPÖ musste reagieren

Es war die linke Wochenzeitung Falter, die von Kleinkindern, die in türkischen Kampfuniformen in einer Wiener Moschee Krieg gespielt haben, berichtete. Auch die Wiener SPÖ, die solche Kindergärten seit Jahren mit Steuergeldern unterstützt und vor solchen Entwicklungen stets die Augen verschlossen hat, und alle, die auf solche Zustände hingewiesen haben, bekämpft hat, musste nun agieren - zumindest musste sie so tun als ob. Konkret reagiert hat hingegen die Bundesregierung, die Anfang Juni die Schließung mehrerer Moscheen bekanntgab.

Medien uneinsichtig

Der Staat, die Gesellschaft, der öffentliche Raum, das Zusammenleben, alles verändert sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Wenn Hunderttausende Menschen aus islamisch-afrikanischen Dritte-Welt-Ländern nach Österreich einwandern, dann entwickelt sich Österreich zu einem islamisch-afrikanischen Dritte-Welt-Land. Diese Entwicklung ist in Wien überall zu sehen und zu spüren. Besonders deutlich wird das, wenn man aus einer asiatischen Stadt wie Tokio oder Singapur nach Wien kommt: Zukunft versus Niedergang. Der Unterschied ist gewaltig. Und wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Man braucht sich nur die Geburtenzahlen und die demografischen Daten in den jungen Bevölkerungsgruppen ansehen. Ja, uns stehen stürmische Zeiten bevor. Viele Österreicher haben das erkannt und bei den vergangenen Nationalratswahlen mehrheitlich für Türkis und Blau gestimmt. Nur jene Kräfte aus Politik, Medien und Kultur, die für diese Entwicklungen die Hauptverantwortung tragen, die sie befördert und bejubelt haben, wollen ihre Fehler nicht eingestehen. Sie arbeiten mit aller Macht gegen die so dringend notwendigen Maßnahmen und Reformen der neuen Regierung und bleiben damit, was sie immer schon waren: uneinsichtig und unverantwortlich. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Es liegt vor allem an uns selbst, an den Bürgern. Jeder ist gefordert: an der Wahlurne, bei der Auswahl seiner Medien oder in Gesprächen mit Freunden und Bekannten. Wenn all jene, die von diesen Entwicklungen betroffen sind, aktiv werden, lässt sich vieles zum Positiven verändern.

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