Alarmstufe Rot beim AMS

Foto: Harald Kalasek
Foto: Harald Kalasek

Aktuell macht ein interner Bericht über das AMS, der an die Öffentlichkeit gespielt wurde, von sich reden. Von Drohungen, religiösen Problemen und Integrationsunwilligkeit ist darin zu lesen. alles roger? hat aktuelle und frühere Mitarbeiter des AMS gebeten, sich zu melden und von ihren Erfahrungen zu berichten. Mehr als 30 Menschen haben darauf reagiert, aber aus Angst vor Repressalien wollte keiner namentlich genannt werden. Nun durfte alles roger? einen zweiten Bericht mit ähnlich skandalösen Ergebnissen einsehen.


Text: Roland Hofbauer und Martina Bauer 

Ich wurde bei einem Beratungsgespräch mit Mord bedroht. Ein Tschetschene wurde fuchsteufelswild, als ich seine Frau zu zwei Vorstellungsgesprächen schicken wollte. Obwohl sie dort kaum Kontakt mit Männern gehabt hätte, war das ein Grund für einen Tobsuchtsanfall. Als ich anmerkte, dass bei einer Weigerung das Geld gestrichen werden kann, hat er gesagt, dass er mir in dem Fall meinen Kopf abschneidet." Das berichtet eine Wiener AMS-Mitarbeiterin. Sie sagte auch, dass es mittlerweile an der Tagesordnung sei, bedroht zu werden. Beschwerden hätten keinen Sinn, weil das Problem ohnehin "ganz oben" liege. Seit Jahren werde dort vertuscht. Wer dennoch den Mund aufmacht, hat mit ernsten Konsequenzen zu rechnen. Im schlimmsten Fall bedeutet das Kündigung. Ihren Namen möchte die Frau nicht öffentlich machen, aber sie erzählt weiter: "Es rückt auch sehr oft die Polizei an, um aggressive Arbeitslose zu bändigen. Zu 90 Prozent wird dann von den Vorgesetzten auf eine Anzeige verzichtet. Fast alle dieser Vorfälle betreffen muslimische Ausländer. Die restlichen zehn Prozent sind Alkoholiker und Drogensüchtige."

Rassismus gegen eigene Leute

Auch aus Eisenstadt hat uns eine Mitarbeiterin kontaktiert. Sie möchte ebenfalls anonym bleiben, zumal es dort kaum besser ist. Ihrer Meinung nach sind es unhaltbare Zustände, die sie so beschreibt: "Bereits vor Jahren mussten wir Kompetenzchecks nach Frauen und Männern trennen. Als gefragt wurde, warum das notwendig ist, und wir angemerkt haben, dass wir in Österreich sind und das bei uns kein Standard ist, wurde uns gesagt: ,Ab jetzt ist es Standard. Wir werden uns hier noch bei vielen anderen Dingen anpassen müssen.? Außerdem wurde uns nahegelegt, dass wir unseren Rassismus in den Griff kriegen sollen. Viele Moslems sind einfach nicht vermittelbar und auch nicht integrierbar. Sie können kein Deutsch und wollen es auch nicht lernen. Die schlafen in den ihnen zugewiesenen Deutschkursen - wenn sie überhaupt hingehen. Den sogenannten Lehrern ist das meist egal. Wenn die Teilnehmer nicht zu den vorgeschriebenen Kursen kommen, wird das einfach nicht weitergeleitet. So bekommen sie weiter ihr Geld. Darüber weiß jeder in der Führungsebene Bescheid. Es ist sogar so gewünscht. Nur ja nicht ins ausländerfeindliche Fahrwasser kommen. Wenn sich das ein Österreicher erlaubt, wird ihm sofort das komplette Geld gestrichen. Ja, beim AMS gibt es Rassismus, aber gegen unsere eigenen Leute."

Chefetage schaut weg

Ein AMS-Angestellter aus Wiener Neustadt berichtet gar von unfassbaren Praktiken: "Bei uns ist es üblich, zu den sehr frühen Terminen ausschließlich Österreicher zu bestellen. Die meisten neu zugewanderten Migranten stehen üblicherweise nicht so gerne früh auf. Damit kann man schon eine Grund-Aggressivität bei diesen Leuten vermeiden. Auch die Intervalle bei den meisten Moslems zwischen den Besuchen werden mit viel größeren Abständen eingetragen als beim Rest der Arbeitssuchenden. Da sind viele Betreuer froh, wenn sie die nicht so oft sehen. Ich erwische mich manchmal selber dabei, dass ich meinen Frust durch die Frechheiten und Respektlosigkeiten von Migranten später an Österreichern auslasse. Darauf bin ich nicht stolz, aber ich bin auch nur ein Mensch, und von der Chefetage dürfen wir uns keine Hilfe oder gar Unterstützung erwarten."

Das sind nur Auszüge aus den Vorwürfen der diversen Mitarbeiter, weil die Aussagen ansonsten den Rahmen dieses Berichtes gesprengt hätten. Unisono erklärten sie aber, dass die Scharia bei sehr vielen arbeitssuchenden Migranten über dem österreichischen Gesetz steht, was eine Vermittlung so gut wie unmöglich mache. Das betreffe vor allem Frauen, denen die Integration von ihren Ehemännern oder Vätern gänzlich verweigert wird. Aber auch bei Männern müsse auf einiges geachtet werden: So ließen sich zum Beispiel Tschetschenen nicht in Reinigungsjobs unterbringen, weil das ihrer Ansicht nach "Frauenarbeit" sei. Gastronomie sei auch kein Thema, weil sie Ungläubige und Frauen nicht bedienen dürften und wollten.

Willkommen im Mittelalter - anders kann man es nicht mehr formulieren. Wenngleich die Ausführungen natürlich nicht auf alle Migranten zutreffen, so sind viele ein großes Problem für die Betreuer. Und zwar immer dann, wenn der religiöse Aspekt eine Rolle spielt. Der Islam wird nicht nur von IS-Terroristen missbraucht, sondern vielfach auch von der sogenannten "tiefgläubigen" moslemischen AMS-Kundschaft. Es ist abenteuerlich, was im Namen des Islam bei der Arbeitssuche alles passiert. Noch abenteuerlicher und schier unfassbar ist es aber, dass sich das Arbeitsmarktservice das alles bieten lässt. Offenbar deshalb, weil irgendeiner dieser Arbeitsverweigerer laut "Rassismus" rufen könnte. Lächerlich? Mitnichten!

AMS ignoriert eigenen Bericht

Der oben erwähnte interne AMS-Bericht wurde ursprünglich nämlich in Auftrag gegeben, um Rassismus gegenüber Betreuern mit Migrationshintergrund aufzudecken. Der Schuss ging allerdings gewaltig nach hinten los. Rassismus wurde zwar aufgedeckt, aber jener gegen heimische Betreuer, die Republik Österreich und vor allem gegen jeden arbeitenden Menschen, egal welcher Nationalität, der mit seinen Steuern integrationsunwilligen Arbeitsverweigerern ein gemütliches Leben finanziert.

Untersucht wurden übrigens die Geschäftsstellen Wien, Salzburg, Oberösterreich und Vorarlberg, da dort der Ausländeranteil unter den Kunden am höchsten ist. In Wien haben ganze 61 Prozent der Betreuten Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Das AMS versuchte zu kalmieren, nachdem dieser Bericht an die Öffentlichkeit kam. Es seien nur persönliche Meinungen und nicht repräsentative Einzelbeobachtungen. Natürlich ... Es sind immer viele Einzelfälle, die das große Bild zeichnen.

Älterer Bericht aufgetaucht

Von einigen Insidern haben wir aber erfahren, dass es bereits 2016 einen ähnlichen Bericht gegeben hat. Der wurde laut unserem Informanten aber sofort von der SPÖ schubladisiert. Wir hatten die Gelegenheit, ihn einzusehen: Auch darin gab es eine ausführliche Niederschrift zu vielen bedenklichen Vorfällen mit moslemischen Migranten, aber auch von Komplikationen mit österreichischen Langzeitarbeitslosen und Arbeitsunwilligen wurde berichtet. Von über 500 Polizeieinsätzen beim AMS war da die Rede. Das war aber erst der Beginn. Insgesamt bestehe der "subjektive Eindruck gesteigerter Kundenaggressivität", wie etwa das AMS Burgenland vermeldet. 

Wiener Zahlen fragwürdig

Deren steirische Kollegen listen 500 Vorfälle seit dem Jahr 2011 auf, das AMS Oberösterreich 410 und das AMS Niederösterreich 260 Situationen, in denen es zu aggressiven Beschimpfungen und Verbalinjurien gegen AMS-Mitarbeiter kam. Das AMS im rot-grünen Wien schätzt die Zahl der Tätlichkeiten lediglich auf 130 bis 140 im Jahr ein. Diese Zahl ist im Vergleich zu den anderen allerdings schwer zu glauben. Wie hoch sie tatsächlich auch sein mag, sie ist auf jeden Fall zu hoch. Gründe, um beim AMS endlich durchzugreifen, finden sich viele. Sonst steht AMS bald für "Amtliches Missbrauch System". Das hat offenbar auch die Regierung erkannt: Die AMS-Vorstände Johannes Kopf und Herbert Buchinger wurden zu Kanzler Kurz und Vizekanzler Strache zum Rapport gebeten.

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