Willkommen Baby Blue!

Foto: beigestellt
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Vizekanzler Heinz-Christian Strache und seine Frau Philippa sollen Ende Dezember Eltern ihres ersten gemeinsamen Kindes werden. Wie weit sie mit ihren Vorbereitungen sind, wie die Schwangerschaft verläuft, was den Vizekanzler in Verzückung versetzt, und wie sie die Namensfindung gestalten, verrieten die werdenden Eltern alles roger? in einem exklusiven Doppel-Interview.


Interview: Martina Bauer 

Wann genau soll das Baby kommen?

Philippa Strache: Es ist für Ende Dezember geplant. 

Es könnte also ein Christkind oder ein Neujahrsbaby werden? 

HC Strache: Ja, aber wann auch immer es kommt, Hauptsache es ist gesund.

Wie sehen die letzten Vorbereitungen auf das Baby aus?

HC Strache: Wir sind jetzt in der hektischen Phase und räumen grad das Zimmer aus, wo dann das Babyzimmer eingerichtet wird (Zeitpunkt des Interviews Mitte November, Anm. d. Red.). 

In welcher Farbe?

Philippa Strache: Die Grundfarbe ist weiß, aber auf jeden Fall mit blauen Elementen.

Man weiß, dass es ein Junge wird. Haben Sie schon einen Namen gefunden?

Philippa Strache: Wir sind noch am Überlegen und haben mal drei Varianten ausgesucht. Am Ende darf es mein Mann entscheiden. 

Wird es vielleicht ein Doppelname, so wie beim Herrn Papa?

HC Strache: Nein, sicher nicht. So viel kann ich verraten. Ich bin für eine kürzere Variante.

Sie werden nun zum dritten Mal Vater. Ist das so aufregend wie beim ersten Mal, oder noch aufregender, weil das Bewusstsein im Alter höher ist?

HC Strache: Ich erlebe das mit Sicherheit bewusster und mit großer Vorfreude. Meine Frau nimmt das ja nochmal intensiver wahr, weil sie den Prozess der Schwangerschaft am eigenen Leib durchlebt. Wir freuen uns gemeinsam sehr. Meine Frau hat es ja nicht leicht mit mir. Die Gesamtverantwortung, die Terminsituationen und die mangelnde Zeit machen es noch schwieriger. Wenn das Kind da ist, möchte ich vier Wochen als Papa-Monat machen. Das lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn es für Regierungsmitglieder nicht vorgesehen ist. Elisabeth Köstinger hat sich ja auch so eine Auszeit genommen. Die Unterschriften kann ich zu Hause machen und Norbert Hofer wird mich sicher gut vertreten. Mein Monatsgehalt spende ich dann gerne an eine Kinderinstitution. Bei meinen ersten Kindern konnte ich das nicht machen, zu der Zeit war alles in der Aufbauphase. 

Was sagen Ihre beiden Kinder dazu?

HC Strache: Ich habe es meinen Kindern persönlich mitgeteilt und sie freuen sich sehr.

Philippa Strache: Es ist wirklich entzückend, wie meine Stieftochter darauf eingeht. Sie hat was ganz Liebes gesagt. Sie meinte, dass 2018 ein ganz tolles Jahr ist. Ich habe geglaubt, weil sie 18 geworden ist, aber sie sagte, weil sie sich so auf ihren Bruder freut. 

Welche Art von Geburt wünschen Sie sich?

Philippa Strache: Ich lasse das auf mich zukommen. Ich wünsche mir eine natürliche Geburt, aber wir werden sehen. Ich habe eine ganz entspannte Schwangerschaft, und je mehr sie sich dem Ende zuneigt, desto neugieriger bin ich. 

Werden Sie bei der Geburt dabei sein?

HC Strache: Ich möchte unbedingt dabei sein, die Nabelschnur durchschneiden und das Baby dann baden. Dann möchte ich es meiner Frau überreichen.

Die Aufregung ist also schon groß?

Philippa Strache: Ja! Ich will jetzt schon wissen, wie er aussehen und wie groß er sein wird. Der Arzt hat gesagt, dass es ein großes Kind ist.

Sehen kann man das aber noch nicht.

HC Strache: Das mag auch daran liegen, dass meine Frau immer sehr viel Sport betrieben hat, eher so wie eine Leistungssportlerin. Ihr war auch nie schlecht, sie hat sich immer wohlgefühlt. Auf jeden Fall wird meine Frau entspannt damit umgehen, weil das ihrem Wesen entspricht. Die Bindung ist ja schon während der Schwangerschaft ganz stark entstanden. Ich nehme das Baucherl auch immer liebevoller wahr und das Kind nimmt uns wahr. Es kriegt alles mit. Traurig macht uns, dass unsere Hundedame Odi verstorben ist. Sie wusste noch vor uns von dem Baby. 

Philippa Strache: Ab einem gewissen Zeitpunkt hat sie mich nicht mehr begrüßt wie üblich, ist mir nicht mehr raufgesprungen und hat ihren Kopf immer ganz liebevoll auf meinen Bauch gelegt. Da wusste ich noch nicht, dass ich schwanger bin. Wir sind sicher, dass sie das da bereits wahrgenommen hat. Sie hat das gespürt. Im Nachhinein betrachtet ist das echt unglaublich. Wir sind so traurig, dass sie gehen musste.

Sicher ein schwerer Verlust, noch dazu in der Schwangerschaft.

Philippa Strache: Ja, da habe ich sehr viel geweint. Grundsätzlich nimmt man Alltagssituationen natürlich anders wahr, weil man viel zu emotional ist.

Wie gehen Sie mit stressigen Situationen um? Wenn man Babys im Bauch rhythmische Musik vorspielt, soll das die Intelligenz fördern und beruhigen. Machen Sie das? 

Philippa Strache: Ja, wir spielen ihm Musik vor. Wenn der Hund mit seinem Kopf auf meinem Bauch gelegen ist, hat ihn das auch beruhigt. Darum habe ich zwei Tage nach Odis Tod eine Spieluhr gekauft. Die lege ich mir dann auf den Bauch, damit er sie hören kann. An stressigen Tagen spürt sich der Bauch einfach anders an. Er ist angespannt und tut auch weh. Mit der Musik kommt aber auch schnell die Entspannung. Ich sage immer, dass wir aber ein bescheidenes Baby haben, das grundsätzlich ganz ruhig ist.

HC Strache: Ich versuche nicht zu singen. 

Und wie wird es mit Windeln wechseln aussehen?

HC Strache: Na selbstverständlich! Da bin ich schon geübt. Damit habe ich auch bei meinen ersten beiden Kindern kein Problem gehabt. Ich werde ihn auch in den Schlaf wiegen. Ich freue mich auf alles was da kommt. Ich kenne es ja und werde mich damit wieder vertraut machen. 

Gehen Sie gemeinsam Babysachen einkaufen?

HC Strache: Ich bin eine öffentliche Person, und da ist das eher schwierig. Egal wo ich unterwegs bin. Das macht meine Frau auch gerne selbst. Aber sie zeigt mir dann immer was sie gekauft hat.

Geraten Sie in Verzückung, wenn Sie so einen kleinen Strampelanzug sehen?

HC Strache: Na ja, in Verzückung...

Philippa Strache: Aber du gerätst in Verzückung! Wir haben so einen süßen Eisbäranzug geschenkt bekommen.

HC Strache: Ja, das stimmt. Ich bin dann daheim entzückt. 

Philippa Strache: Irgendwie ist das alles wie ein Märchen.

Weil?

Philippa Strache: Weil das so lieb ist, wie er sich freut. Das ist einfach schön!

Leben Sie eher im Moment, oder machen Sie sich jetzt schon Gedanken über Kindergarten und Schulbildung?

Philippa Strache: Ein Kind bringt ja seinen eigenen Charakter mit, und dem angepasst werden wir dann überlegen, wenn es so weit ist. Zunächst mal ist uns ganz wichtig, dass wir ihm unsere Werte mitgeben, dass es bodenständig wird und ein Tierfreund. Das ist ja nicht Aufgabe vom Kindergarten.

HC Strache: Das Fundament der Familie und der Liebe sind die wichtigsten Parameter. Zu wissen, dass da ein Hort der Geborgenheit und der Sicherheit ist. 

Wo soll das Kind aufwachsen?

HC Strache: Eher am Stadtrand von Wien.

Wann haben Sie denn Zeit für sich selbst?

HC Strache: Wir sind zum Glück beide Nachteulen. Ich komme oft erst um 22 oder 23 Uhr heim, und da ist meine Frau noch wach. Dann erst haben wir unsere Quality time, weil wir vor zwei Uhr nicht schlafen gehen. Da stört uns auch niemand. 

Möchten Sie noch weitere Kinder?

Philippa Strache: Wir haben noch nicht drüber gesprochen, aber ich hab' mal im Scherz gesagt, wenn jede Schwangerschaft so ist wie diese, bekomme ich noch drei Kinder.

HC Strache: Jetzt freuen wir uns mal auf dieses Baby!

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